Die Geschäftsführerin der Hochrheinkommission (HRK), Jasmin Rauhaus-Höpfer, war zu Gast in der Geschäftsstelle des Regionalen Naturparks Schaffhausen. Im Rahmen eines persönlichen Austauschs mit Geschäftsführer Christoph Müller, der stellvertretenden Geschäftsführerin Sarah Bänziger sowie Anna Geiger, Leiterin Bildung & Kultur, standen die vielfältigen Aktivitäten des Naturparks sowie gemeinsame Zukunftsperspektiven im Mittelpunkt des Gesprächs.
Der Regionale Naturpark Schaffhausen ist der erste grenzüberschreitende Naturpark der Schweiz und verbindet Gemeinden in der Schweiz und Deutschland. Er engagiert sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung wertvoller Natur- und Kulturlandschaften, fördert eine nachhaltige Regionalentwicklung und stärkt die Zusammenarbeit in den Bereichen Natur, Landschaft, Landwirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus. Durch seine grenzüberschreitende Ausrichtung leistet der Naturpark einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen der Hochrheinregion.
Im Gespräch wurde auch auf erfolgreiche Projekte zurückgeblickt, die durch die Hochrheinkommission begleitet oder unterstützt wurden. Dazu zählt die Drei-Pärke-Tour, die die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten verschiedener Parkregionen entlang des Hochrheins miteinander verbindet und grenzüberschreitend erlebbar macht. Die HRK konnte das Projekt durch Beratung und finanzielle Förderung unterstützen.
Ein weiteres Beispiel ist der Keltenrundweg Altenburg-Rheinau, der das gemeinsame kulturhistorische Erbe der Region sichtbar macht und die grenzüberschreitende Vernetzung im Bereich Kultur und Tourismus stärkt. Auch hier leistete die Hochrheinkommission einen Förderbeitrag zur Umsetzung.
Einen besonderen Schwerpunkt bildete zudem das in Entwicklung befindliche Interreg-Projekt „Ziit zum Zuelose“. Das Vorhaben möchte Begegnung, Dialog und gegenseitiges Verständnis über Grenzen hinweg fördern. Die Geschäftsstelle der Hochrheinkommission begleitet die Projektträgerschaft dabei insbesondere durch Beratung und Unterstützung bei der Ausarbeitung des grenzüberschreitenden Projektansatzes.
In der Berichterstattung erfahren Sie weitere Details:
Hier geht’s zur Dreipärke-Tour
Hier geht’s zum Keltenrundweg
Südkurier: Einblicke in den Keltenrundweg
Südkurier: Jestetten nimmt am Zeitzeugen-Projekt teil
Neben dem Rückblick stand vor allem der Blick nach vorne im Fokus. Gemeinsam wurden Themenfelder identifiziert, in denen die Zusammenarbeit künftig weiter vertieft werden soll. Dazu gehören die Bereiche Langsamverkehr und nachhaltige Mobilität, Bildung und Kultur, Naturparkschulen, Natur und Landschaft sowie Energie. Beide Organisationen sehen in diesen Themen große Potenziale, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Hochrhein weiter zu stärken und nachhaltige Impulse für die Region zu setzen.
Die Hochrheinkommission bedankt sich herzlich für den offenen Austausch, die spannenden Einblicke in die Arbeit des Regionalen Naturparks Schaffhausen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Gemeinsam können wertvolle Beiträge für eine lebenswerte, nachhaltige und grenzüberschreitend vernetzte Hochrheinregion geleistet werden.
Die Hochrheinkommission
Die Hochrheinkommission (HRK) ist eine partnerschaftliche Einrichtung zur Pflege der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein. Partner der HRK sind die Kantone Aargau und Schaffhausen, das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee und die Planungsverbände Fricktal Regio und Zurzibiet.
Weiterführende Infos:
Kontakt:
Hochrheinkommission, Geschäftsstelle
Jasmin Rauhaus-Höpfer
Amthausstraße 1, D-79761 Waldshut-Tiengen
Tel.: +49 (0) 7751 91 87 7 82